1971 - 80 (1632-2571)
1971 wurde Erich Honecker neuer SED-Chef und löste Walter Ulbricht ab. Unter seiner Führung sollte der Lebensstandard verbessert werden, gleichzeitig blieb die politische Kontrolle durch SED und Stasi bestehen. 1972 schlossen DDR und Bundesrepublik den Grundlagenvertrag, wodurch sich ihre Beziehungen verbesserten. 1973 wurden beide deutschen Staaten Mitglieder der Vereinten Nationen. Die DDR erhielt dadurch größere internationale Anerkennung. Gleichzeitig wuchsen wirtschaftliche Probleme und die Staatsverschuldung. 1976 wurde der regimekritische Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgert, was Proteste vieler Künstler auslöste. Ende der 1970er-Jahre nahm die Unzufriedenheit mit dem politischen System zu.
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