Sachsen
Das Königreich Sachsen gab am 1. Juli 1850 mit dem berühmten „Sachsen-Dreier“ seine erste Briefmarke heraus. Sie zählt heute zu den bekanntesten und wertvollsten Marken Altdeutschlands. Es folgten Ausgaben mit dem Porträt von König Friedrich August II., später mit König Johann sowie dem sächsischen Wappen. Die Wertangaben erfolgten überwiegend in Neugroschen. Zunächst waren die Marken ungezähnt, später erschienen gezähnte Serien. Mit dem Beitritt zum Norddeutschen Postbezirk endete 1867 die eigenständige Briefmarkenausgabe; ab 1868 wurden dessen Marken verwendet.
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